Effiziente und sichere Arbeitsplätze planen: Ein praktischer Leitfaden zur Auswahl von Industriekranen
In der modernen Gestaltung von Produktionsanlagen oder Werkhallen ist die Arbeitsplatzplanung nicht mehr nur eine Frage der Raumaufteilung, sondern ein strategisches Werkzeug zur Steigerung von Produktivität, Sicherheit und Ergonomie. War der Handhabung von Lasten früher von starren Layouts und körperlichen Belastungen bestimmt, so bietet das OMIS Leichtkransystem heute die Möglichkeit Arbeitsplätze so ergonomisch und ökologisch zu gestalten, dass sie zu einer maximalen Entlastung der Bediener führen. Ob in kleinen Werkstätten oder großen Montagelinien, das Ziel bleibt immer dasselbe: Gefährliches, körperlich belastendes Bewegen von Lasten ausschließen, Unfälle reduzieren und jeden Arbeitsplatz in ein reibungsloses, sicheres und hochproduktives Arbeitsumfeld verwandeln. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie effiziente und sichere Arbeitsplätze planen.
Die strategische Rolle des Arbeitsplatzes mit Kran in Produktionsprozessen
Der moderne Arbeitsplatz ist kein isolierter Bereich, sondern das schlagende Herz, von dem die Fertigungseffizienz abhängt. Die korrekte Integration eines Kransystems ist die Umstellung von einem passiven Lastmanagement zu einer aktiven Steuerung des Produktionsflusses. Jede Bewegung wird Teil eines koordinierten, messbaren Prozesses, der jede Art von Vergeudung ausschließt. Um den Wert einer solchen Integration vollständig zu erfassen und zu bewerten, ist die Analyse, wie sich die Rolle des Krans am Industriearbeitsplatz entwickelt hat, welche konkreten Vorteile er dem Bediener, als auch dem Unternehmen bietet, wie er die Zykluszeiten und somit die Gesamtproduktivität direkt beeinflusst.
Entwicklung industrieller Arbeitsplätze zwischen Ergonomie und Automatisierung
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Ansatz bei der Arbeitsplatzplanung radikal verändert. Zwischen den 60er und 80er Jahren waren die Handhabungssysteme überwiegend starr, mechanisch und für statische Flächen-Layouts ausgelegt: Das Lasten-Handling war langsam, Ergonomie so gut wie nicht vorhanden und vom Bediener wurden hohe körperliche Anstrengungen abverlangt. Der Kran war damals ein „Stahlriese“, der nur für sporadische Bewegungen großer Lasten, über lange Distanzen eingesetzt wurde. In der modernen Industrie ist der Kran, dank der Einführung modularer Strukturen, geregelter Antriebe und elektronischen Steuerungen, ein aktiver Bestandteil des Produktionsprozesses geworden. Er ist in das Layout der Produktion integriert, auf den Arbeitsrhythmus abgestimmt und zu progressiven und flüssigen Bewegungen fähig. Das Ergebnis ist ein Arbeitsplatz-Kransystem, das Sicherheit, Präzision und Effizienz in einem einzigen, skalierbaren System vereint.
Warum man Kransysteme in Arbeitsplätze integrieren sollte
Bei OMIS haben wir ein grundlegendes Konzept gestaltet: Der Kran ist nicht mehr ein einfaches Mittel, um Lasten von Punkt A nach Punkt B zu bewegen, sondern ein strategisches Werkzeug zur Arbeitsplatzorganisation. Die Integration eines dedizierten Kransystems bietet mehrere Vorteile:
- Drastische Reduzierung körperlicher Belastungen, wodurch die Verletzungsgefahr minimiert und chronischer Erschöpfung vorgebeugt wird.
- Erhöhte Präzision und Kontrolle durch modernste Umrichtertechnik, die sanfte Bewegungen und millimetergenaue Positionierung garantiert.
- Sicherheit und kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten, da Wartezeiten, die beim Einsatz gemeinschaftlich genutzter Maschinen entstehen,
- Unterstützung des Bedieners, da es autonom und stets verfügbar wie ein „zusätzlicher Arm“ agiert.
- Reduzierung von Fehlern und Risiken dank kontrollierter und progressiver Bewegungen.
Die hier beschriebenen Vorteile sind keineswegs theoretisch. Sie haben eine direkte und messbare Auswirkung auf die Produktivität, wie wir bei der Analyse von technischen Parametern und an Hand von realen OMIS-Beispielen sehen werden.
Auswirkung auf Produktivität, Sicherheit und Verkürzung der Zykluszeiten
Die moderne Industrie erfordert dynamische Produktions-Layouts, die eine zügige und kontinuierlich Handhabung von Lasten ermöglichen, die Effizienz steigern, das Verletzungsrisiko der Mitarbeiter drastisch senken und Fehlern vorbeugen. Um diese Ergebnisse zu erzielen, muss das Design eines Industriearbeitsplatzes mit Kran präzisen technischen Kriterien folgen – Kriterien, die OMIS, mit über 55 Jahren Kranbauerfahrung, in seinen Anlagen kontinuierlich entwickelt und verfeinert hat.

Planung eines Arbeitsplatzes mit Kran: grundlegende technische Prinzipien
Eine exzellente Planung entsteht durch eine gründliche Analyse der spezifischen Anforderungen der Anwendung. Es geht nicht nur darum, eine Maschine zu installieren, sondern ein System so zu dimensionieren, dass es unter Berücksichtigung von Lasten, Bewegungsabläufen, Räumen und Nutzungsfrequenzen perfekt der Betriebsrealität des Arbeitsplatzes entspricht. Im Folgenden finden Sie die grundlegenden Prinzipien, die jedes OMIS-Projekt leiten – von der Analyse der Lasten zur Wahl des Layouts, von der ergonomischen Bewertung bis hin zur Modularität des Systems.
Lastanalyse und Bauteildimensionierung: die 5 OMIS-Parameter
Vor jeder Installation bewerten wir bei OMIS fünf wesentliche technische Parameter, um die Effizienz des Systems sicherzustellen:
- Maximales und mittleres Gewicht: die Nenntragfähigkeit muss die Spitzenlast abdecken, aber das System muss für die täglich bewegten Gewichte agil bleiben.
- Häufigkeit der Hebevorgänge: Die Anzahl der Zyklen bestimmt die Wahl zwischen manuellen oder motorisierten Lösungen.
- Lasttyp: Analyse der Abmessungen, Zerbrechlichkeit oder Instabilität des zu bewegenden Materials.
- Arbeitswege: Untersuchung des Bewegungsverlaufs, um Störungen zu vermeiden und Arbeitszeiten zu optimieren.
- Nutzhöhe und Präzision: Bewertung des verfügbaren vertikalen Raumes und des für die Positionierung erforderlichen Genauigkeitsgrades.
Zur Vereinfachung dieses Prozesses wenden wir die OMIS FORMEL an:
Erforderliche Bewegung + Gewicht + Reichweite + Häufigkeit = Idealer Anlagentyp
Die Anwendungslogik ist direkt: Ein kurzer Weg erfordert eine lokale Lösung (Schwenkkran oder kompaktes Hängesystem); ein weiter Weg erfordert eine große Reichweite (Einschienenbahn oder leichter Brückenkran).
Manueller oder motorisierter Kran: für welchen sollte man sich entscheiden?
Eine der häufigsten Fragen, die wir erhalten, betrifft die Abgrenzung zwischen einem manuellen und motorisierten System. Die OMIS Antwort basiert auf zwei Hauptkriterien: dem Lastgewicht und dem erforderlichen Präzisionsniveau.
| Gewichtsbereich | Produkte | Wichtige Betriebseigenschaft |
|---|---|---|
| < 500 kg | Säulenschwenkkran mit hohlprofilausleger, Manuell bewegter hängekran, Kurvenförmige hängebahn, Leichter Brückenkran, Leichtportalkran | Sofortige und reaktionsfreudige Bewegungen, schnelle Zyklen, direkte Steuerung durch den Bediener, sehr geringe Trägheit, begrenzte Lastpendeldämpfung |
| 500 kg – 1000 kg | Säulenschwenkkran mit hohlprofilausleger, Manuell bewegter hängekran, Kurvenförmige hängebahn, Leichter Brückenkran, Leichtportalkran | Besser kontrollierte Bewegungen, reduzierte, aber vorhandene Trägheit, höhere Lastpendeldämpfung |
| 1000 kg – 3200 kg | Säulenschwenkkran mit hohlprofilausleger, Elektro-hängekran, Kurvenförmige hängebahn, Leichter Brückenkran | Progressive Beschleunigung, feinstufige Drehzahlregelung, robuste Bauweise |
| 3200 Kg - 5 t | Säulenschwenkkran mit hohlprofilausleger, Elektro-hängekran, Kurvenförmige hängebahn, Leichter Brückenkran | Stark kontrollierte Bewegungen, hoch dimensionierte Bauteile, kritische Bremsung |
Präzision und Zykluszeit
Die manuelle Lösung eignet sich für das Bewegen von Lasten unter einer Tonne in hoher Taktzahl. Die motorisierte Lösung wird bei Lasten über einer Tonne notwendig, bei denen das Gewicht die manuelle Steuerung unwirksam macht, sowie in Situationen, die millimetergenaue Positionierungen erfordern. Das Lastgewicht bleibt das eigentliche Entscheidungskriterium: Es gibt keinen Grenzwert stündlicher Zyklen, bei dessen Überschreitung die manuelle Lösung automatisch ineffizient wird.
Ergonomie und Reduzierung des Kraftaufwands des Bedieners
Bei der Ausrüstung eines Industriearbeitsplatzes mit einem OMIS Kran ist das Hauptziel unseres Unternehmens, die Verbesserung des Wohlbefindens, der dort täglich arbeitenden Menschen. Die Integration eines Kransystems in einen ergonomischen Arbeitsplatz erfordert ein konkretes Handeln auf mehreren Ebenen:
- Beseitigung von gefährlichen, manuellen Hebevorgängen: Drastische Verringerung des Verletzungsrisikos und von Muskel-Skelett-Erkrankungen, die durch Überbelastung entstehen.
- Sanfte und kontrollierte Handhabung: Durch den Einsatz von Frequenzumrichtern bewegt sich die Last sanft, ruckfrei und läßt sich präzise Positionieren, was den Bediener und das Produkt selbst schützt.
- Verringerung falscher Körperhaltungen des Bedieners: Das System trägt das Gewicht und eliminiert so Verdrehungen des Oberkörpers und übermäßige Anstrengungen.
- Steigerung der Betriebsautonomie: Der Bediener verfügt über einen „zusätzlichen Arm“, der ihm ein Arbeiten in totaler Sicherheit und Unabhängigkeit ermöglicht.
Nach der Bestimmung der Lasten und Bewegungen besteht der nächste Schritt darin, den Raum funktional zu organisieren und das für den Produktionsablauf geeignetste Layout zu wählen.
Optimales Layout und Bewegungsabläufe
Die Wahl des Kransystems hängt nicht nur vom verfügbaren Raum ab, sondern auch von der Dynamik der innerbetrieblichen Logistikflüsse. Bei OMIS unterscheiden wir zwischen Lösungen, die für einzelne Arbeitsgänge konzipiert sind, und umfassenden Systemen, die den gesamten Prozess steuern. Die Geometrie des Arbeitsbereichs ist der Ausgangspunkt für die Ermittlung der effizientesten Konfiguration:
- Kreisförmig: Der Schwenkkran eignet sich für Lasten ab 125 kg und ist die praktischste und wirtschaftlichste Lösung für einen autonomen Einzelarbeitsplatz, ideal bei einem klar definiertem, aber begrenztem Aktionsradius.
- Linienförmig: Die Einschienenbahn (geradlinig oder mit Kurven) bewegt Lasten ab 125 kg und ist die perfekte Wahl, um aufeinanderfolgende Produktionsphasen entlang vordefinierter Wege zu verbinden und so Präzision und Wiederholbarkeit zu gewährleisten.
- Mehrstationen-Arbeitsbereich: Wenn flexibles Handling auf großen Flächen gefragt ist, gewährleisten Hängekranysteme oder leichte Brückenkrane (GAE) – erstere ab 125 kg, letztere ab 250 kg – eine vollständige Abdeckung und lassen den Boden vollständig frei von Hindernissen, was die Sicherheit erhöht.
- Mobile oder variable Arbeitsplätze: Der Leichtportalkran bietet maximale Vielseitigkeit ohne Befestigungen am Boden oder an der Decke, ideal für Wartungsarbeiten und temporäre Einsätze.
Je größer der Arbeitsbereich und je komplexer der Materialfluss, desto mehr wird ein Struktursystem benötigt, das Maschinen und Arbeitsplätze in einen kontinuierlichen und unterbrechungsfreien Prozess integrieren kann.
Modularität, Skalierbarkeit und Flexibilität des Systems
Einer der strategischsten Aspekte bei der Planung eines Arbeitsplatz-Kransystems ist die Fähigkeit der Anlage, sich mit den Unternehmenszielen weiterzuentwickeln. Die OMIS-Philosophie legt nahe, nicht nur die unmittelbaren Anforderungen zu sehen, sondern den Arbeitsfluss über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren zu bewerten und mögliche Änderungen bezüglich Volumina, Lastgewicht oder der Einrichtung neuer Linien zu prüfen. OMIS-Leichtkransysteme sind als flexible und dynamische Lösungen konzipiert. Dank des modularen Designs kann der Arbeitsplatz ohne bauliche Veränderungen angepasst werden. Es ist technisch möglich – und oft empfohlen – die Tragkonstruktion ab der ersten Installation zukuntsfähig zu dimensionieren. Dieser Ansatz schützt die Investition und ermöglicht eine Steigerung der Leistung im Lauf der Zeit, um zum Beispiel, durch den Wechsel von manueller zu motorisierter Handhabung intensivere Zyklen präziser zu bewältigen. Wer heute in ein nach dem Baukastenprinzip aufgebautes Arbeitsplatz-Kransystem investiert, kann langfristig auf garantierte Einsatzflexibilität und kontinuierliche Produktion zählen.
Optimierung einer Montagelinie: ein realer OMIS Fall
Aus Theorie wird Produktivität: Analysieren wir einen realen Fall eines multinationalen Unternehmens in Norditalien, in dessen Produktion von Industriemaschinen, Lasten zwischen 125 kg und 3,2 Tonnen bewegt werden.
Das Problem: diskontinuierlicher Betrieb und ergonomische Risiken
Vor dem Eingreifen von OMIS wies die Linie die typischen Schwachstellen jeder nicht optimierten Produktion auf: Langsames manuelles Handling, Störungen im Materialfluß zwischen den Arbeitsplätzen, Wartezeiten auf Grund gemeinsam genutzter Maschinen, hohes ergonomisches Risiko und manuelle Systeme, die die erforderlichen schnellen Taktzeiten nicht mehr erfüllen konnten. Die fehlende Genauigkeit bei der Positionierung der Werkstücke wurde zu einem Hindernis für die Qualität des Endprodukts.
Die OMIS Lösung: ein modulares Layout für jede Anforderung
Wir haben ein modulares Layout entworfen, das verschiedene Technologien kombiniert, um jede spezifische Anforderung des Arbeitsplatzes abzudecken:
- Schwenkkrane für die Betriebsautonomie der einzelnen Produktionszellen, wie Montagestationen und Bearbeitungszentren.
- Hängesysteme und GAE, um aufeinanderfolgende Arbeitsplätze in der Linienproduktion (Flowline), für die sequenzielle Montage zu verbinden.
- Herkömmliche Brückenkrane für den Transport schwerer Lasten und den Versand des fertigen Produktes, die entweder den Bereich einer gesamten Produktionslinie oder die gesamte Produktionsfläche der Halle abdecken.
Das Ergebnis: Die Gabelstapler werden nicht mehr benötigt, die Lastbewegungen sind dank motorisierter Systeme präziser geworden und an den Arbeitsplätzen wird ohne Wartezeit gearbeitet. Die Zykluszeiten wurden verkürzt und die Bediener arbeiten mit weniger Kraftaufwand und höherer Sicherheit.
Weitere Beispiele dafür, wie wir den unabhängigen Betrieb von 50 Arbeitsplätzen ermöglicht haben? Entdecken Sie den Fall Nexteel: Prozessinnovationen dank 50 Krananlagen, darunter Schwenkkrane, Leichtportalkrane und Brückenkrane
Häufige Planungsfehler bei Arbeitsplatz-Kransystemen
Einen Arbeitsplatz mit Kran zu planen bedeutet, von realen Materialflüssen auszugehen, nicht von theoretischen Werten. Ohne eine genaue Analyse der Lastbewegungen, Lastgewichte und Häufigkeit der Arbeitszyklen läuft selbst ein gut gebautes System Gefahr, den erforderlichen Produktionsrhythmus nicht zu unterstützen. OMIS-Techniker stellen bei Vor-Ort-Terminen häufig vier Fehlerkategorien fest.
Überdimensionierung der Konstruktion
Einer der häufigsten Fehler besteht darin, ein System auf Grundlage der theoretischen maximalen Stückgewichte, ohne Berücksichtigung der tatsächlich bewegten Gesamtlast innerhalb eines Produktionszyklus, zu wählen. Das Ergebnis ist eine zu schwere, langsame und wenig ergonomische Konstruktion, die mehr Energie verbraucht und die Arbeitszyklen verlangsamt. Zum Beispiel kann die Installation eines 10-Tonnen-Brückenkrans, der wegen einer Endlast von 9 Tonnen ausgewählt wurde, ineffizient sein, wenn das Tagesgeschäft zu 80 % aus leichten Lasten besteht.
Strukturelle Schwachstellen des Installationsstandorts
Ein Arbeitsplatz-Kransystem ist nur dann effizient, wenn es eine solide Basis hat. Hallenstützen in schlechtem Zustand, ungeeignete Böden oder andere bereits bestehende Systeme können die Sicherheit, Präzision und den Aktionsradius des Krans beeinträchtigen. Die Zustandsüberprüfung des jeweiligen Standorts ist ein grundlegender erster Schritt.
Ineffizientes Layout und fehlende ergonomische Analyse
Wird das Layout einer Produktion ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Bewegungsabläufe des Bedieners geplant, führt dies unweigerlich zu stark belastenden Körperhaltungen, die wiederum Verletzungen zur Folge haben können. Zudem verursachen Wartezeiten an einem autonomen Arbeitsplatz, die durch gemeinsam genutzte Krane oder Hebezeuge entstehen, zu Produktivitätsverlusten.
Vernachlässigung zukünftiger Expansion
Ein nicht-modulares System wird schnell obsolet. Werden mögliche Erweiterungen nicht von vornherein berücksichtigt, findet sich das Unternehmen mit einem starren Kransystem wieder, das sich schwer an neue Volumen oder neue Produktionslinien anpassen lässt und dessen Modernisierungskosten oft höher sind als bei einer vorausschauenden Anfangsplanung.
Bei Vorhandensein eines oder mehrere dieser Signale ist der Arbeitsplatz nicht für den tatsächlichen Fluss ausgelegt: ein Fehler, der kostspielig ist und zu Lasten der Sicherheit und Produktivität geht. Die OMIS-Techniker analysieren die konkreten Bedürfnisse des Unternehmens, identifizieren Schwachstellen und planen die effektivste Lösung für die Produktionslinie.

Das OMIS Angebot an Leichtkransystemen für industrielle Arbeitsplätze
Zur Optimierung eines Arbeitsplatzes mit Industriekran ist es unerlässlich, das System auszuwählen, das am besten zur Raumgeometrie und zur Häufigkeit der Arbeitszyklen passt. Das OMIS-Angebot konzentriert sich auf modulare und vielseitige Systeme, die Ergonomie und Leistung integrieren: Schwenkkrane, Hängesysteme, leichte Brückenkrane (GAE), Einschienen-Hängebahnen e Leichtportalkrane. Jedes System erfüllt spezifische Anforderungen hinsichtlich Platz und Nutzungsfrequenz: Die folgende Vergleichstabelle kann Ihnen bei der Entscheidung helfen. Möchten Sie mehr über die technischen Spezifikationen jedes Produkts erfahren, besuchen Sie bitte die entsprechenden Bereiche der OMIS-Website.
| Lösung | Produkte | Vorteile |
|---|---|---|
| Schwenkkran | Säulenschwenkkran mit hohlprofilausleger | Wirtschaftlich, einfach, unmittelbar |
| Hängesysteme | Manuell bewegter hängekran, Elektro-hängekran | Freie Bodenfläche, flüssige Bewegungen |
| Leichter Brückenkran | Leichter Brückenkran | Perfekt für kontinuierlichen Produktionsfluss |
| Einschienenbahnen | Geradlinige hängebahn | Präzision und Wiederholbarkeit, teilweise oder vollständig automatisierbar |
| Leichtportalkran | Leichtportalkran | Maximale Flexibilität |
Zubehör unter dem Haken für Industriekrane: Optimierte Lastaufnahme für maximale Sicherheit
Das Zubehör unter dem Haken vervollständigt den Arbeitsplatz und passt das Lastaufnahmegerät an Form, Gewicht und Material der Last an. Seine Integration verwandelt einen Kran in ein spezialisiertes System, verbessert die Betriebseffizienz und reduziert die Risiken für den Bediener. OMIS bietet drei Hauptkategorien von Zubehör an.
Lasttraversen
OMIS Lasttraversen sind so konzipiert, dass sie das Gewicht auf mehrere Befestigungspunkte verteilen, dadurch mechanische Belastungen reduzieren und Verformungen insbesondere von sperrigen, langen oder instabilen Lasten verhindern. Jede Lösung wird individuell gemäß den Kundenbedürfnissen und den tatsächlichen Produktionsanforderungen hergestellt:
- Balkentraversen mit festen oder verstellbaren Lasthaken: Erstere gehören zu den Gefragtesten und Verbreitetsten und erfüllen die Anforderungen der meisten Produktionssektoren; letztere sind äußerst vielseitig und ideal für das Handling von Rohren und Profilen.
- C- oder Kreuztraversen: für Coils, Bleche und geformte Strukturen; die Kreuztraverse eignet sich zum Heben von Big-Bags insbesondere im Agrar-, Chemie- und Verarbeitungssektor.
- Motorisierte Lösungen: millimetergenaue Drehbewegung und Positionierung direkt über die Flur- oder Funksteuerung.
Vakuumheber als Lastaufnahmemittel
Ideal für verschiedene Anwendungen (Glas, Blech, Marmor, Platten) sind die Vakuumheber mit Tragfähigkeiten von 125 kg bis 2000 kg erhältlich. Besonders für sperrige Lasten sowie schnelle und repetitive Arbeiten geeignet, bei denen die herkömmliche Lastaufnahme langsam oder riskant für die Unversehrtheit des Materials wäre.
Vakuumheber als Handhabungswerkzeug
Vakuumheber nutzen das Vakuumprinzip für das repetitive Handling von sehr leichten und nicht sperrigen Lasten, meist unter 50 kg, in hoher Taktzahl. Das Standardsortiment umfasst Modelle mit Tragfähigkeiten von 5 bis 200 kg, die überall dort ideal einsetzbar sind, wo sowohl Arbeitsgeschwindigkeit als auch beschädigungsfreie Lastaufnahme Priorität haben.
Sicherheit und Normenkonformität, die Garantie des Herstellers
Wer sich für OMIS entscheidet, wählt einen Partner, der ein direkter Hersteller ist und kein Importeur. Jede Komponente – von Stahlbauteilen bis zum Schaltschrank – wird vollständig in den Produktionsstätten der Gruppe entwickelt, getestet und hergestellt. Dies garantiert die vollständige Kontrolle der Lieferkette, maßgeschneiderte Lösungen, hohe Konstruktionsqualität sowie nach geltenden Vorschriften getestete und zertifizierte Komponenten.
Die Bedeutung der planmäßigen Wartung
Die Sicherheit eines Arbeitsplatz-Kransystems endet nicht mit der anfänglichen Abnahmeprüfung. Die in Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien eingesetzten Systeme erfordern regelmäßige Inspektionen, um die ursprünglichen Betriebsbedingungen aufrechtzuerhalten und unerwartete Ausfälle zu vermeiden. Mit OMIS Service bieten wir Pläne für die planmäßige Wartung, um die Lebensdauer der Systeme zu optimieren und den vollständigen Schutz der Bediener zu gewährleisten. Die Pläne umfassen regelmäßige Maßnahmen, detaillierte Serviceberichte und spezialisierte Unterstützung durch erfahrene Techniker, die jede Komponente ganz genau kennen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Leichtkransystemen am Arbeitsplatz
- Wie wähle ich einen Arbeitsplatzkran aus?
Die Wahl hängt vom abzudeckenden Bereich und der Art des Handlings ab. Für Einzelarbeitsplätze oder begrenzte Reichweiten ist der Schwenkkran die praktischste Lösung. Müssen größere Flächen mit linearen Verfahrwegen abgedeckt oder mehrere Produktionsphasen verbunden werden, fällt die Wahl auf Hängesysteme, Einschienenbahnen oder leichte Brückenkrane (GAE).
- Was ist der Unterschied zwischen einem Portalkran und einem Brückenkran?
Der industrielle Portalkran ist eine selbstragende Konstruktion mit Stahlstützen, die am Boden auf Rädern oder Schienen verfahren. Der Brückenkran verfährt dagegen auf in der Höhe montierten Kranbahnen. Die Wahl hängt vom verfügbaren Raum ab und ob eine geeignete Tragkonstruktion vorhanden ist.
- Welche Tragfähigkeit sollte ein Industriearbeitsplatz haben?
Es gibt keine allgemeingültige Tragfähigkeit. Alles hängt von der im spezifischen Arbeitsfluss tatsächlich bewegten Last ab. Bei OMIS beginnen die Konfigurationen für Leichtkransysteme bei 125 kg. Die Empfehlung lautet, die Dimensionierung auf Basis der durchschnittlich bewegten Lastgewichte und nicht nur der theoretischen Spitzenlast vorzunehmen.
- Hängesystem oder Schwenkkran: was soll man wählen?
Das Hängesystem ist geeignet, um größere Flächen mit kartesischen Bewegungen abzudecken, den Bodenraum zu optimieren und die Kontinuität zwischen mehreren Arbeitsplätzen zu gewährleisten. Der Schwenkkran ist bei Einzelarbeitsplätzen und kreisförmigem Arbeitsbereich vorzuziehen, mit einfacher Installation auf einer Säule, an der Wand oder auf beweglichen Sockeln sowie niedrigen Investitionskosten.
- Wie viel Platz erfordert die Installation eines Leichtkransystems?
Das hängt von der Konfiguration ab. Selbsttragende Systeme benötigen Platz für die Bodenbefestigung der Säulen des Ständerwerkes. Hängesysteme werden an Konsolen oder an der Hallenkonstruktion verankert und beanspruchen keine Bodenfläche, wodurch sie ideal für bereits übervolle Arbeitsumgebungen geeignet sind.
Seit über 55 Jahren stellen wir Kransysteme her, die langlebig sind, Arbeitsabläufe optimieren und den kontinuierlichen Betrieb gewährleisten. Jede Anlage ist das Ergebnis einer eingehenden technischen Analyse, die von Technikern durchgeführt wird, die diese Systeme nicht nur täglich planen und bauen, sondern sie auch im tatsächlichen Anwendungskontext kennen: Sektor für Sektor, Anwendung für Anwendung, um stets die geeignetste Lösung für die spezifischen Anforderungen jedes Kunden zu gewährleisten.
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